Supply Chain Management
Einführung einer globalen Supply Chain Organisation
Supply Chain Management
Einführung einer globalen Supply Chain Organisation
Kunde
führendender internationaler Technologiekonzern
Zielsetzung
Gefordert waren Ausarbeitung und Implementierung einer zeitgemäßen globalen Supply Chain Strategie, die wachsenden globalen Herausforderungen etwa durch Corona-Krise, Ukraine-Krieg, Lieferengpässe und Energieknappheit standhält. Zudem sollte der Fokus auf Lieferanten vor Ort gelegt werden, um besseren Zugriff auf kritische Bauteile zu haben.
Zum Optimierungsbereich gehörten Design, Organisation, Prozesse, Kennzahlen und IT-Systeme für die Bereiche Planung, Einkauf, Fertigung, Logistik und Service (SCOR Modell). Dies diente der Entwicklung eines SCM-Konzepts, welches auf neue Herausforderungen und zunehmende Planungsunsicherheiten agil reagieren und entsprechende Lösungen bieten kann.
Darüber hinaus sollten Lager- und Produktionskosten sowie Liefer- und Wiederbeschaffungszeiten reduziert werden.
Aufgaben
Das zweijährige, hochkomplexe Projekt machte ein Agieren auf internationaler Top-Führungsebene und im operativen Bereich des Unternehmens mit Hauptsitz in den USA erforderlich. Zudem mussten ein aufgekauftes Unternehmen in die Firmenkultur integriert und eine neue Strategie für den Geschäftsbereich entwickelt werden. Letztere sollte die lokalen Beschaffungsmärkte berücksichtigen. Zudem galt es, eine neue Geschäftsführung einzuarbeiten.
Zum Projekt gehörten die Analyse bestehender Prozesse und Organisationen sowie die Erarbeitung einer SCM-Strategie und eines Designs inklusive Make-and Buy-Optionen.
Zudem sollten Struktur, Stellenbeschreibungen, Prozesse, IT, agiles Projektmanagement und Kennzahlen ausgearbeitet werden.
Ebenso gefragt waren Schulungen und „Training on the Job” für das Team sowie die Unterstützung bei Auswahl und Einarbeitung von neuen Mitarbeitern. Auch bei der Einführung von Lean-Methoden 2.0 war vEA gefordert – etwa zur Optimierung von Fertigungs- und Logistikprozessen und zur Integration eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, z. T. mit IT-Unterstützung für potenzielle Live-Simulationen.
Gefordert war darüber hinaus die Implementierung eines strategischen Einkaufs als Teil der globalen SCM-Organisation inklusive Neuaufstellung des Lieferantenmanagements (direkt und indirekt). Außerdem die Einführung von Materialgruppen, e-Katalog, e-Plattform für Lieferanten, e-Auktionen und neue Verhandlungsstrategien etwa nach der Spieltheorie und dem Win-win-Problemlösungsprinzip der Havard-Universität.
Leistungen vEA
vEA übernahm das ganzheitliche Projektmanagement von den Zentralbereichen bis hin zu Ländereinheiten und lokalen Managern. In einigen Schlüsselpositionen wurden ausgesuchte Interim-Manager von vEA eingesetzt – dank Zusammenspiel von praxisnaher Beratung mit Interim-Management eines der vEA Erfolgskonzepte.
Neben der generellen Zielerreichung gehörten zum Projekt auch Meilensteine und die Schaffung von Akzeptanz bei allen Beteiligten. Maßgeblich waren dabei die große Praxiserfahrung, das Fachwissen sowie das analytische und umsetzungsorientierte Handeln von vEA. Insbesondere die interkulturelle Sensibilität, Kommunikationsstärke inkl. des richtigen „Händchens“ für den nachhaltigen Kulturenwechsel, Großprojekt-Erfahrung und Motivationskraft von vEA trugen zum Erfolg des Projekts bei.